EU-Politikerin Beer vermisst klares Beitrittssignal an Ukraine. „Die ausgestreckte Hand des ukrainischen Präsidenten Richtung EU, sie bleibt unerwidert“, sagte die FDP-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). „Den ukrainischen Präsident (Wolodymyr) Selenskyj mit seinem Appell für einen EU-Beitrittskandidatenstatus abblitzen zu lassen, ist nicht nur schwach, sondern auch riskant: Diese kalte Schulter Richtung Ukraine wird von Russland nicht unbemerkt bleiben und kann Putin gefährlichen Auftrieb geben.“ Der Ukraine wurde am Freitag in der Abschlusserklärung des Gipfels vor allem moralische Unterstützung zugesagt und langfristig Hoffnung auf eine Mitgliedschaft im Staatenbund gemacht.
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