STOCKHOLM – Beim schwedischen Netzwerkausrüster Ericsson lasten der Rückzug aus Russland und Lieferkettenprobleme auf dem Gewinn.

Russland-Rückzug und Lieferkettenprobleme belasten Ericsson. Wegen der Lieferengpässe sei ein Puffer bei wichtigen Bauteilen geschaffen worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Stockholm mit. Das kostete mehr Geld und nagte an der Profitabilität: Der um Kosten für den Konzernumbau bereinigte operative Gewinn (Ebit) des ersten Quartals fiel gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ein Zehntel auf 4,8 Milliarden schwedischen Kronen (465 Mio Euro). Das war weniger als Analysten im Schnitt erwartet hatten. Zudem verbuchte Ericsson – wie seit einigen Tagen bekannt – Rückstellungen und andere Sonderkosten von insgesamt 900 Millionen Kronen im Zusammenhang mit dem Rückzug aus dem Russland-Geschäft wegen des Ukraine-Krieges.

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